Am Morgen stelle ich beim Routineblick aufs PDA fest, dass ich wieder ins Büro von Herrn Blanché gerufen wurde und denke kurz, dass ich verschlafen habe, stelle aber erleichtert fest, dass die Nachricht nur sehr früh gekommen ist.
Also mache ich mich möglichst schnell fertig und beeile mich zum Büro von Herrn Blanché zu kommen.
Als ich im Vorraum ankomme, werde ich gleich durchgewunken und begebe mich gleich in sein Büro.
Herr Blanché sitzt an seinem Schreibtisch und steht auf, als ich näher komme.
Er begrüßt mich mit einem fast schon enthusiastischen “Guten Morgen” und fährt mit “Ich habe von Herrn Hofmann gehört, dass sie gute Arbeit mit den Modifikationen an dem Fernrohrroboter geleistet haben.” fort.
Ich sage “Danke, das ist schön zu hören, er wirkte nämlich nicht sonderlich zufrieden. Außerdem ist es mir eine Ehre, Ihnen direkt unterstellt zu sein.”
Darauf antwortet er mit “Oh, damit haben sie bei ihren Leistungen doch rechnen müssen.”, klingt dabei aber weiterhin sehr glücklich.
Weiter sagt er “Der Einmannpanzer ist übrigens gut angekommen, weshalb er und der Maschinentaucher jetzt beide in Produktion sind. Ich habe außerdem, wie sie sich sicher denken konnten, auch gleich einen weiteren Auftrag für sie und dieses Mal nur für sie.
Es geht um die Entwicklung von mittelgroßen kugelförmigen Androiden, welche wir mit künstlicher Intelligenz ausstatten werden, damit sie unser Personal in allen Einrichtungen unterstützen können. Das Konzept sieht vor, dass sie an Schienen unter der Decke durch die Einrichtungen fahren können sollen. Das ist ihr nächster Auftrag. Ich bezweifle, dass er sie überfordern wird.”
Und nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: “Versuchen Sie den Androiden bitte so weit wie möglich nur in Ihrer eigenen Werkstatt zu entwickeln. Noch Fragen?"
Darauf antworte ich mit “Nur eine. Seit wann entwickeln wir künstliche Intelligenz in dem Ausmaß, dass sie für unterstützende Androiden verwendet werden kann?”
Hieraufhin antwortet Herr Blanché "Das Projekt läuft schon eine Weile als weiteres Geheimprojekt im Hintergrund. Wenn sie sonst nichts mehr haben, können sie dann jetzt gehen.”
Weil ich in der Tat nichts mehr habe, verabschieden wir uns und ich begebe mich in mein Büro, wo ich feststelle, dass mir die Anforderungen schon zugeschickt wurden.
Ich muss aber feststellen, dass die Arbeit alleine wesentlich langsamer voran geht, aber ich entwickle trotzdem über mehrere Wochen einen Plan, nach dem ich einen Prototyp bauen kann und fange damit an.


